SV Waßmannsdorf 1956 II 7:2 SV Blau-Weiß Dahlewitz III

Einer der torreichsten Spieltage in der zweiten Kreisklasse mit im Schnitt 7,3 Toren je Spiel endete auch in Waßmannsdorf mit einem Schützenfest.

Die zweite Mannschaft des SV Waßmannsdorf empfing am vergangenen Sonntag die Dritte des SV Blau-Weiß Dahlewitz. Der Tabellendritte traf auf den Tabellenzwölften. Das Hinspiel gewann der SV Waßmannsdorf mit 8:1 unter anderem durch einen lupenreinen Hattrick von M. Möller.
Auch im Rückspiel ging der SVW als klarer Favorit in das Spiel. Jedoch musste das Team viele Ausfälle kompensieren und auf einige Stammspieler verzichten. Der zuletzt verletzte S. Boldt wird voraussichtlich noch 5 Wochen fehlen. Auch Funke und Rudnick konnten nicht eingesetzt werden. Immerhin kehrte mit M. Hütter ein Langzeitverletzter, der seinen Achillessehnenriss auskuriert hatte, wieder zurück zum Team. Der Dauerregen in der Nacht zuvor und die daraus resultierenden Platzverhältnisse erschwerten die anstehende Aufgabe zusätzlich. Die fehlenden Spieler und die Umstellung merkte man dem Team in der ersten Halbzeit deutlich an. Die herausgespielten Torchancen konnten nicht verwertet werden und so dauerte es bis zur 19. Minute an eh F. Scherbaum das 1:0 für die Gastgeber erzielte.

Mit der Halbzeitpause bahnte sich eine Umstellung an und für M. Hütter lief S. Dittmann auf. Nur 4 Minuten darauf gelang M. Horn das 2:0 durch einen direkt verwandelten Freistoß aus etwa 28 Metern (50. Minute). In der 65. Minute wechselte Waßmannsdorf P. Smykalla für F. Scherbaum ein. Den Zuschauern blieb jetzt keine Zeit zum Bier oder Wurst holen, denn es klingelte im Anschluss im Minutentakt.  Durch den Anschlusstreffer vom Dahlewitzer D. Röhrig drohte die Partie noch einmal spannend zu werden (65. Minute). Allerdings drehte Waßmannsdorf anschließend auf. M. Möller schoss 2 Minuten später das 3:1 und D. Nyame weitere 2 Minuten darauf das 4:1 (69.). Dahlewitz gab sich jedoch noch nicht geschlagen und erneut traf D. Röhrig zum 2:4 (71.). Ganze 3 Minuten später haute M. Möller seinen 33. Saisontreffer zum 5:2 ins Netz. Der Waßmannsdorfer F. Ouaffo durfte auch noch ran und erzielte das 6:2 in der 83. Minute. Schließlich wurde P. Smykalla 5 Minuten vor Schluss im Elfmeterraum der Gäste gelegt und verwandelte den fälligen Strafstoß selbst zum 7:2 Endstand.

Wie bereits im Hinspiel fielen im Rückspiel 9 Tore. Diesmal allerdings eines weniger für die Sieger und eines mehr für die Gäste. Der Sieg geht dennoch hochverdient an die Heimmannschaft, die sich auf dem seifigen Platz kämpferisch zeigte und die herausgespielten Chancen verwertete. Der größte Kampf steht am kommenden Spieltag an. Es geht dann als Tabellenzweiter gegen den Ersten Merkur Kablow-Ziegelei, der sich am vergangenen Spieltag mit 3:2 gegen den vorherigen Zweitplatzierten SV Schönefeld durchsetzte. Mit einem Sieg des SVW würde das Rennen um den Aufstieg zusätzliche Spannung verliehen.