Laste Minute Legenden liefern ab und punkten dreifach
SG Woltersdorf 2:3 (1:1) SV Waßmannsdorf
Kreisliga, 9. Spieltag
Zuschauer: 45
Wetter: typisches Kreisligagrau mit Chancen auf Emotionen
Willen, Wucht und Wadenkrämpfe – unsere Jungs drehen das Ding in der Nachspielzeit!
Wenn es jemals ein Spiel gab, das man unter „Kreisliga pur“ in Lexika eintragen sollte, dann dieses:
45 Zuschauer, ein Acker, der eher nach Kartoffelernte als Kunstrasen schrie, und elf Waßmannsdorfer, die kämpften, als gäb’s im Anschluss Freibier und Freihauslieferung vom Grillstand.
Unsere Jungs vom SV Waßmannsdorf legten los wie die Feuerwehr nach dem Sirenencheck. In der 12. Minute zündete Kevin Gutsche den ersten Funken Hoffnung – so cool abgeschlossen wie Harry Kane im Fünfmeterraum. 1:0, verdient, dominant, da war Musik drin!
Doch wer in der Kreisliga zwei Chancen liegen lässt, bekommt dafür meist die Quittung – handgeschrieben, ohne Rückgaberecht. Nach einem verlorenen Zweikampf in der Innenverteidigung stand es in Minute 38 plötzlich 1:1.
Das war bitter wie Filterkaffee ohne Zucker.
Nach dem Seitenwechsel kam der Doppelwechsel – frische Beine, frische Hoffnung. Doch das Glück stand erstmal auf Seiten der Gastgeber: Ein Elfmeter, über den man länger diskutieren kann als über den VAR in der Bundesliga, brachte Woltersdorf in Minute 62 mit 2:1 in Front.
Der Frust war da, der Platz tief, die Zeit knapp – aber was folgte, war pure Willenskraft, wie sie nur in der Kreisliga wächst: zwischen Matsch, Muskelkater und Mannschaftsgeist.
Der Trainer stellte auf Dreierkette um, dazu zwei Stürmer – ein Mut-Move, der Hollywoodreif war!
In der 93. Minute kam’s dann zum kollektiven Chaos im Strafraum. Ein echtes Gewusel, ein Gerangel, ein Durcheinander – und mittendrin Anas Dubaish, der das Ding reindrückte. So wuchtig, dass selbst der Pfosten kurz applaudierte. 2:2!
Doch damit nicht genug: Unsere Jungs wollten mehr! Woltersdorf war noch geschockt. Ein langer Ball von Steini Richtung Sturm landete vorn bei Nico Berndt. Nico kämpfte sich durch wie ein Zuchtbulle, der Ball sprang frei und Jousef Said hebelte mit einer Bogenlampe das Leder humorlos ins Netz!
95. Minute, 2:3, pure Ekstase!
Trainerstimme:
„Ein Spiel mit Licht und Schatten – aber diesmal war das Licht heller. Wir müssen besser in die Zweikämpfe kommen und ekliger werden. Moral, Wille, Leidenschaft – das hat heute gestimmt. Am Ende war’s ein Sieg des Charakters.“
Fazit:
Nicht schön, aber schön erfolgreich. Ein Spiel mit mehr Wendungen als eine Telenovela – erst Euphorie, dann Elferfrust, dann Emotionen pur in der Nachspielzeit.
Unsere Erste beweist wieder einmal: Sie sind die Mannschaft mit mehr Moral als mancher Club Mitglieder hat – und mehr Herz als ein Dekoshop zu Valentinstag.
Mit dieser Gang ist noch so einiges möglich in dieser Saison!
In der Tabelle ist der SV Waßmannsdorf nun Fünfter mit schmalen 4 Pünktchen Rückstand auf den ersten Aufstiegplatz.
Kommender Gegner ist Schenkendorf. Die sind auf Rang 9, besiegten aber Sperenberg am letzten Spieltag deutlich mit 5:1.
Kommt vorbei ins Stadion an der Bahn und unterstützt unser Team.
Sonntag
Anpfiff: 14:30 Uhr
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9. Spieltag Kreisliga SG Woltersdorf gegen SV Waßmannsdorf (SO, 09. November 2025)
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