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Der letzte Saisonsieg im Jahr 2025 geht an die Zweite

SpG Heidesee / Deutsch Wusterhausen 1:2 (0:1) SV Waßmannsdorf 1956 II

1. Kreisklasse

Zuschauer: 45

 

Startelf:

Steven Kazor - Dennis Fuge, Stefan Hofmann, Gordon Bolt, Patrick Pristaff, Marcel Boran, Ilie Burlacu, Nico Röseler, Marc-Andrew Becker, jason Remus, Marco Schazschneider

Bank:

Julian Kurz, Yousef Rahal, Cameron Nickelsen, Fabricio Hennings

 

Die Spielgemeinschaft Heidesee/Dotsch bat zum Tanz, und unsere Zweite folgte der Einladung mit breiter Brust und noch breiterem Willen. Nach einer kleinen Talfahrt und einer Zwangspause aufgrund von Platzsperren sollte es wieder bergauf gehen für unsere Truppe. Die Qualität zum Siegen haben sie allemal. 

Gegen Heidesee II und auch gegen Deutsch Wusterhausen II trat unsere Zweite bereits mehrfach an. Die letzten 4 Spiele konnte der SVW gegen Heidesee II gewinnen. Der Gastgeber war vor dem Duell auf Rang 7 und unsere Zweite auf Platz 10. Auf dem Papier ein Duell auf Augenhöhe, in der Realität aber ein Spiel, das bewies: Tabellen lügen öfter als Kreisklassenschiedsrichter pfeifen.

 

Die Anfangsphase gehörte zunächst den Gastgebern, die pressten wie der Kaffeefilter am Montagmorgen. Doch Waßmannsdorf blieb ruhig, cool und konzentriert. Und dann kam Minute 10:
Patrick Pristaff mit einem Sahnepass, so süß wie Omas Apfelkuchen, schickte Marcel Boran auf die Reise. Der nahm das Leder mit, zog entschlossen Richtung Tor und vollendete trocken in die lange Ecke – 0:1! So kennen wir unseren Cello. In der Folge dominierte der SVW das Geschehen, verpasste es jedoch, die Führung auszubauen. Patrick Pristaff (27.), Marcel Boran (35.), Marco Schazschneider (37.) oder auch Ilie Burlacu (40.) ließen Chancen liegen. 

Es blieb bei der knappen Führung bis zur Halbzeitpause. 

 

Nach dem Seitenwechsel wurde es wechselreich: In der 66. Minute brachte der SVW mit Fabricio Hennings und Yousef Rahal frische Kräfte für Ilie Burlacu und Gordon Bolt. Auch die Gastgeber wechselten doppelt. Nur 7 Minuten später wechselten erneut die Gastgeber doppelt und auch beim SVW folgten im gleichen Atemzug Julian Kurz und Cameron Nickelsen für Nico Röseler und Dennis Fuge.

Die Wechsel brachten nochmal Schwung rein. 

Minute 83: Ecke durch Marco Schazschneider, Fabricio Hennings steigt hoch, köpft, der Keeper pariert – doch Fabricio bleibt gierig wie der letzte Bratwurstkäufer vorm Schlusspfiff und verwertet den Abpraller eiskalt zum 0:2.
Mehr Entschlossenheit geht nicht, mehr Jokerqualität auch nicht.

Leider wurde es zum Ende hin ruppiger. Fouls, die ungeahndet blieben, Entscheidungen, die Fragen aufwarfen. In der 90. Minute dann der Höhepunkt der Kuriositätenkiste: Elfmeter für Heidesee. Warum? Weiß niemand – außer vielleicht der Mann mit der Pfeife.
Der Gastgeber verwandelte in der 91. Minute zum 1:2, doch mehr ließ unsere Defensive nicht mehr zu.

Zuvor hatte Marc-Andrew Becker mit einer Grätsche geklärt, so sauber wie frisch gewaschene Auswärtstrikots – selbst Gegner und Zuschauer nickten anerkennend. Nur der Schiedsrichter sah offenbar ein anderes Spiel.

 

Egal. Drei Punkte sind drei Punkte. Der SV Waßmannsdorf II gewinnt, zieht in der Tabelle an Heidesee vorbei und springt auf Rang 7. Heidesee fällt ab auf Platz 9. Kämpferherz, Moral und Mannschaftsgeist – Kreisklassenromantik in Reinform.
So darf es 2026 gerne weitergehen! Die Tabellenspitze hat immerhin bis zu 2 Spiele mehr auf dem Konto. Es kann also noch deutlich nach oben gehen. 

 

Worte vom Co-Trainer Florian Böhm:

"Nach einer längeren Pause durften wir noch ein Spiel im Jahr 2025 austragen. Mit großer Freude traten wir in Heidesee an. Es dauerte ein wenig, bis wir ins Spiel fanden. Heidesee presste gut, sodass wir oft in unserer Hälfte waren, jedoch ohne nervös zu werden. Wir zeigten Moral und trafen dafür zum 0:1. Die längere Pause merkte man, der Wille war dennoch da. Nach mehreren Fouls an unseren Verteidiger Dennis hätte der Schiedsrichter hier das erste Mal durchgreifen müssen und die Nr. 7 der Heimmannschaft vom Feld schicken müssen. Kurz nach der Pause kamen die ersten Spieler von der Bank, die direkt frischen Wind reinbrachten. Der Mut und die Entschlossenheit brachten uns das verdiente 0:2. Leider wurde das Spiel immer ruppiger, der Schiedsrichter sah scheinbar leider an anderes Spiel. Zu guter Letzt kam Heidesee im Zentrum nochmals durch, unser IV Marc setzte eine mustergleiche Grätsche an und klärte den Ball. Kein Gemecker vom gegnerischen Spieler, den Zuschauern oder der gegnerischen Trainerbank. Scheinbar sah der Schiedsrichter auch hier ein anderes Spiel und entschied auf Elfmeter für Heidesee. Leider wurde auch hier das FairPlay außer Acht gelassen, obwohl wir wenige Minuten davor eine Entscheidung des Schiedsrichter revidierten und Heidesee somit im Ballbesitz war. Alles egal, wir haben 3 Punkte und konnten einen großen Sprung in die obere Tabellenhälfte machen."

 

Jetzt ist erstmal Pause und weiter geht es planmäßig am 01.02.2026 mit einem Freundschaftsspiel gegen FSV Eintracht Glindow und in der Liga am 22.02.2026 Zuhause im Stadion an der Bahn gegen SV BW Dahlewitz III.
 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

So, 14. Dezember 2025

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