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Erste steigt durch Derbysieg in Kreisoberliga auf

Kreisliga 

26. Spieltag - Letzter Spieltag

 

SV Waßmannsdorf 4:2 SV Schönefeld

 

Aufstiegself:

Kevin Brosinski - Aleksandr Tsoukarev, Luca Mosick, Anas Dubaish, Mirco Köhler, Fabricio Hennings, Tino Altenburg, Patrick Laskowski, Dennis Schazschneider, Marco Schazschneider, Nico Berndt

Bank: Kevin Gutsche, Steven Puhlmann, Fabrice Durch Langouo, Turgay-Dennis Schwerin, Phil Panser, Marc Ludewig, Nicolas Alexander Günnel

 

Schönefeld? Schön war’s nur für uns! – Schwarz-Gelber Showdown bringt den Aufstieg zurück nach Waßmannsdorf! 🖤💛

Es gibt Fußballspiele.

Es gibt Derbys.

Und dann gibt es diese völlig verrückten Nachmittage, die selbst Hollywood für zu unrealistisch gehalten hätte.

102 Zuschauer. Aufstieg oder Herzstillstand. Der große Rivale aus Schönefeld als Tabellenletzter zu Gast. Die einen kämpften ums Überleben, die anderen um die Rückkehr in die Kreisoberliga. Dass der Tabellenstand in einem Derby ungefähr so viel wert ist wie ein Regenschirm in der Sauna, wusste jeder, der unsere Duelle gegen den SV Schönefeld kennt.

Wer dachte, der Letzte komme mal eben vorbei, hole sich seine Abschiedswurst und fahre wieder nach Hause, der hatte unsere Vergangenheit nicht verfolgt. Das Hinspiel verloren wir auswärts mit 4:3. In den vergangenen sechs Jahren gelang unserer Ersten kein einziger Sieg gegen Schönefeld in der regulären Spielzeit. Selbst beim Abstieg der Gäste aus der Kreisoberliga holte Schönefeld seine einzigen Saisonerfolge ausgerechnet gegen uns. Und im Pokal konnten wir sie erst im Elfmeterschießen bezwingen.

Man könnte fast meinen, gegen uns spielen sie nicht Schönefeld, sondern “Schöner geht’s nicht.”

Doch diesmal sollte endlich Schluss sein mit dem Derby-Fluch.

Nach einer intensiven Anfangsphase war es Fabricio Hennings, der in der 24. Minute nach einer mustergültigen Flanke per Kopf das 1:0 erzielte. Der Ball schlug ein wie eine schwarz-gelbe Abrissbirne – und erstmals war zu spüren: Heute könnte Geschichte geschrieben werden.

Zur Halbzeit atmete Trainerteam und Publikum gleichermaßen einmal tief durch. Steven Puhlmann kam für Tino Altenburg ins Spiel. Auch Schönefeld tauschte.

Und dann begann die Puhlmann-Show.

Kaum wieder angepfiffen, brauchte Steven gerade einmal eine Minute, um den Ball zum 2:0 einzuschieben (47. Minute). Frischer kann ein Joker nicht stechen.

Doch weil es ein Derby war und Schönefeld offenbar einen Vertrag mit der Spannung unterschrieben hatte, fiel praktisch im Gegenzug das 2:1. Natürlich. Alles andere wäre auch zu einfach gewesen.

Unsere Antwort? Wieder Steven.

In der 53. Minute schnürte er seinen Doppelpack und stellte den alten Abstand wieder her. 3:1. Schwarz-Gelb auf der Überholspur.

In der 65. Minute kam Turgay Schwerin für Aleksandr Tsoukarev, ehe Nicolas Günnel und Phil Panser in der 73. Minute für Anas Dubaish und Marco Schazschneider eingewechselt wurden. Auch Schönefeld wechselte in der 78. Minute und später noch einmal in der 87. Minute. Sie warfen wirklich alles nach vorne – schließlich wollten sie ihrem Erzrivalen den Aufstieg noch vermiesen.

Und tatsächlich wurde es wieder unnötig dramatisch.

In der 78. Minute verkürzte Grzmehle auf 3:2. Wer dachte, unsere Nerven hätten sich inzwischen beruhigt, wurde eines Besseren belehrt. Schwarz-Gelbe Herzen schlugen plötzlich wieder im Derby-Dauerlauf.

Doch wenn einer in dieser Saison für wichtige Tore zuständig war, dann Steven Puhlmann.

87. Minute.

Eiskalt.

Abgezockt.

Unaufhaltsam.

4:2. Hattrick. Deckel drauf. Aufstieg perfekt!

Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Während parallel Viktoria Jüterbog mit 7:2 gegen Eintracht Königs Wusterhausen II gewann und bis zum Schluss Druck machte, behielt unsere Erste die Nerven. Am Ende trennen beide Teams gerade einmal zwei Punkte.

Mission Wiederaufstieg erfüllt!

Nach nur einer Saison in der Kreisliga kehrt der SV Waßmannsdorf dorthin zurück, wo er hingehört: in die Kreisoberliga!

Und was für eine Saison das war.

Mal himmelhoch jauchzend, mal tief enttäuscht. Spielabsagen warfen den Rhythmus durcheinander, bittere Niederlagen ließen den Aufstieg zeitweise in weite Ferne rücken. Zwischenzeitlich lag unsere Erste deutlich hinter den Spitzenplätzen. Viele hätten abgeschrieben. Unsere Mannschaft nicht.

Stattdessen kämpfte sie sich Woche für Woche zurück. Mit Leidenschaft. Mit Zusammenhalt. Mit schwarz-gelbem Stolz. Aus Rückschlägen wurden Antworten, aus Zweifeln neue Stärke. Zum Saisonende spielte unsere Mannschaft ihren besten Fußball – genau dann, als es am meisten zählte.

Auch individuell setzte unsere Offensive Ausrufezeichen.

Steven Puhlmann sicherte sich trotz verletzungsbedingt deutlich weniger Einsatzminuten mit 23 Treffern den 2. Platz der Torjägerliste – eine Quote, die ihresgleichen sucht.

Anas Dubaish machte den nächsten gewaltigen Entwicklungsschritt und schoss sich mit 16 Toren auf Platz 5 der Liga.

Nico Berndt komplettierte das Waßmannsdorfer Offensiv-Trio in den Top Ten mit 12 Treffern auf Rang 9.

Doch dieser Aufstieg trägt viele Namen.

Auch Kevin Gutsche (9 Tore), Marco Schazschneider (6), Fabrice Langouo (4), Nicolas Günnel (3) sowie Tino Altenburg und Fabricio Hennings mit jeweils zwei Treffern leisteten ihren Beitrag. Hinzu kamen die wichtigen Tore von Julian Bartel, Patrick Laskowski, Rohan Pirayegdehlou, Kevin Ottenhus, Andre Nunhofer, Jousef Said, Dennis Schazschneider, Turgay Schwerin, Aleksandr Tsoukarev und Christian Zidjou.

Genau das macht diese Mannschaft aus.

Nicht einer.

Sondern alle.

Und während in Schönefeld der bittere Gang in die 1. Kreisklasse feststeht, dürfen wir in Waßmannsdorf feiern. Rivalität hin oder her – wir wünschen dem SV Schönefeld für die Zukunft alles Gute außer gegen unserer Zweiten. Aber an diesem Sonntag gehörte die Bühne ganz klar den Männern in Schwarz und Gelb.

Derby gewonnen. Fluch beendet. Aufstieg geschafft.

Oder anders gesagt:

Schöner kann ein Feldzug in Schwarz und Gelb kaum enden.

 

 

Fotoserien

Kreisliga SV Waßmannsdorf 4:2 SV Schönefeld Aufstiegsspiel (SO, 21. Juni 2026)

Die Fotos vom Spiel zum Aufstieg unserer Ersten in die Kreisoberliga.

Urheberrecht:

Weitere Informationen

Veröffentlichung

So, 21. Juni 2026

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